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| Allgemeines über Wasser |
Wasser der Puls des Lebens |
Wenn wir Menschen uns nicht wohl fühlen, wenden wir uns in der
Regel dem Wasser zu: Wir trinken es, legen uns rein, reinigen uns, reisen ihm an weite
Meeresstrände nach oder hören seinem beruhigenden Klang zu. Der ganze Wellness-Boom baut
auf der Heilfähigkeit des Wassers auf. Wer das Wasser und sein Lebensprinzip versteht,
versteht mehr vom Leben.
Wir leben auf dem Planeten Erde. Das ist unbestritten - wenn auch nicht unbedingt logisch.
Eigentlich müsste unser Planet «Wasser» heißen: Seit es die farbigen Satellitenbilder
von unserem Heimatplaneten gibt, ist es auch visuell leicht nachvollziehbar, daß rund
drei Viertel der Erde aus Wasser besteht. Auch der Mensch als Mikrokosmos setzt sich zu 70
Prozent und mehr aus Wasser zusammen. Sein Körper wird im Fruchtwasser der Mutter geformt
und geprägt. Was für die einzelne Pflanze im Blumentopf oder die kleine Kröte im Teich
gilt, hat auch für den Menschen seine Gültigkeit: Ohne Wasser kann niemand leben. Selbst
Wüstenkäfer laben sich am erfrischenden Morgentau. Im Wasser steckt der Puls des Lebens.
Trotzdem ist das Wasser eines der letzten großen Geheimnisse unserer Existenz geblieben.

Der hydrologische Kreislauf
Die Falle H2O
In unserem Alltag wird dem Phänomen Wasser allerdings wenig Beachtung geschenkt.
Es ist in hiesigen Gefilden als alltägliches Gut über den Wasserhahn immer und in
scheinbar unerschöpflichen Mengen zugänglich. Deshalb wird es kaum wertgeschätzt,
sondern einfach benutzt. Die Wissenschaft hat mit der weltberühmten Formel H2O eine
Größe geschaffen, die fast unbestritten als Synonym fürs Wasser gilt. Zwei
Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom bilden zusammen ein Molekül, das als
unveränderlich gilt und logisch einordbar wird. Wasser gilt in diesem Denken einfach
immer als Wasser. Auch wenn das Quellwasser oben in den Bergen ganz anders schmeckt als
etwa das Hahnenwasser in einer Stadt - für das mechanistisch-logische Weltbild bleibt es
schlicht und einfach H2O.
Was im heutigen Boulevardzeitalter durch die Medien immer stärker offenbart wird, hat
hier die klassische Naturwissenschaft schon vor vielen Jahren vollzogen: Mit einer
chemischen Formel wird ein komplexes Naturphänomen auf stark reduktionistische Weise
beschrieben, aus etwas äußerst Komplexem, unglaublich Vielfältigem wurde etwas stark
Vereinfachtes, leicht Verstehbares konstruiert. Mit dem Preis, daß die Differenziertheit,
die es für ein echtes Verständnis des Phänomens braucht, verloren ging.
Strombett fürs Leben
In früheren Zeitepochen menschlicher Existenz war das ganz anders gewesen, da galt das
Wasser als etwas Geheimnisvolles, Faszinierendes, ja gar etwas Heiliges. Der griechische
Philosoph Thales von Milet sah im Wasser das Urelement von jeglichem Leben. Heraklit
umschrieb die Universalität des Wassers in seinem zeitlosen Ausspruch «Panta rhei» -
alles fließt. Auch Hippokrates, der Vater des bis heute gültigen medizinischen Eids,
nutzte auf Kos die Kraft der Quellen für seine Heiltätigkeit. Die Kogi, ein Indiostamm
im heutigen Kolumbien, sahen das Wasser als eigentliche Essenz des Lebens und den weiten
Ozean als die Allmutter der Existenz. Entsprechend zelebrierten sie das nasse Element und
bauten am Wasser spirituelle Zentren.
Im chinesischen Taoismus galt Wasser als Symbol fürs Weibliche, für das Fließen der
Erscheinungen und den ewigen Wandel. Wie das Leben generell galt auch das Wasser dann als
gesund, wenn es in Bewegung war. Nur wer mit den Prinzipien des Wassers umzugehen wußte,
konnte in rechter Weise handeln. Laotse forderte die Menschen dazu auf, sich im Rhythmus
des Wassers das Strombett fürs Leben zu schaffen, weil sie dadurch mit dem
Ursprünglichen verbunden bleiben. Wasser galt also im alten China als höchstes Gut, und
es ist deshalb nicht zufällig, daß der amerikanische Philosoph Alan Watts seine
Einführung in den Taoismus mit dem Titel «Der Lauf des Wassers» versah.
Die neuseeländischen Maori sprachen von der Majestät Wasser, dessen spiralförmige
Urbewegungen den ganzen Kosmos erfüllen. Die indischen Veden beschreiben, wie die Seele
direkt aus dem Wasser heraus eine Person formt. In der japanischen Mythologie ist das
Wasser älter als alle Götter und damit die Urmasse allen Lebens. Auch in den deutschen
Volkssagen galt das Wasser als Urstoff von allem. Und im biblischen Schöpfungsbericht
heißt es, daß der Geist Gottes über dem Wasser schwebte. Es wurde also auch im
christlichen Glauben nicht von Gott erschaffen, sondern war als Urelement schon vorher da.
Paracelsus war überzeugt, daß sich im Wasser alle Tugenden befinden und ließ seine
Patienten in positiven Tugenden baden. All diese historischen Zugänge sahen das Wasser
als ein von inneren Rhythmen geprägtes Wesen mit eigener Seele - und nicht als eine
statische Ware.
Ein Wesen mit inneren Rhythmen
Wer sich Zeit nimmt und dem Wasser in der Natur zuschaut, erkennt bald einmal, daß die
Sprache des Wassers auch heute nicht linear ist. Ein natürlicher Wasserlauf bewegt sich
nicht geradlinig vorwärts. Flüsse, Bäche und Rinnsale winden sich in mäanderhafter
Form durch Felder und Böden. Wellen an Seen oder Meeresstränden schlagen immer wieder
anders ans Ufer - das Wasser und seine Eigendynamik stehen auch für das Unberechenbare
und Paradoxe in der Natur.
Untersuchungen haben gezeigt, daß kein Tropfen und keine Schneeflocke von der inneren
Struktur her exakt gleich aussieht. Wasser ist auch nicht bei jeder Temperatur gleich
flüssig, selbst bei Temperaturen über null Grad nicht. Am flüssigsten und labilsten ist
es bei 37 Grad Celsius - also genau im Bereich der menschlichen Körpertemperatur. Wie
genial die Natur organisiert ist, zeigt sich auch durch die Tatsache, daß bei einer
Temperatur zwischen 36 und 37 Grad Celsius mehr Energiemengen als sonst aufgewendet werden
müssen, um Wasser um ein Grad zu erhitzen. Diese Anomalie dient dem Menschen (und vielen
anderen Warmblütern) als Sicherheitszone. Der Körper bewegt sich also von Natur aus in
jenem Temperaturbereich, in dem die Chancen fürs Eliminieren von Störfaktoren besonders
gross sind - weil mehr Zeit als sonst zur Verfügung steht. Das erklärt wohl die
Tatsache, daß es oft unheimlich lange dauert, bis selbst ein vernachlässigter oder
überforderter und damit stark gestreßter Körper kollabiert und eine schwere Krankheit
wirklich ausbricht.
Das lebenserhaltende Paradoxe
Auch andere Anomalien des Wassers sind für den Menschen und seine Umwelt existentiell:
Als einzige chemische Verbindung wechselt das Wasser seinen Aggregatszustand und wird
zwischendurch eisig fest oder dampfend gasförmig. Beim Gefrieren fällt das Paradoxe des
Wassers besonders auf. Im Wechsel vom flüssigen in den festen Zustand dehnt es sich aus,
was ganz im Gegensatz zum Verhalten von verwandten Substanzen steht. Wasser erweitert
sich, statt sich zu verkleinern. Seine höchste Dichte und damit das größte Gewicht hat
es bei vier Grad Celsius. Weil das Eis eine niedrigere Dichte hat, ist es leichter und
schwimmt auf dem Wasser. Wäre die Dichte größer, würde ein See von unten nach oben
gefrieren, das aber hätte für die Lebewesen verheerende Folgen: Fische und Seepflanzen
könnten im Winter nicht mehr überleben und die Fauna würde zerstört.
Paradox ist an sich auch das Faktum, dass Quellwasser oben am Berg entspringt. Der
österreichische Wasserforscher Viktor Schauberger (1885 bis 1958) stellte diesbezüglich
die provozierende Frage: «Wer pumpt es wohl da hoch?» Dank dem von hoch oben kommenden
Quellwasser sind weite Gebiete an die Wasserkultur angeschlossen, die sonst verelenden
müßten.
Das Phänomen der Cluster
Die Beispiele für das Paradoxe als eigentlichem Wesen des Wassers sind zahlreich. Die
Logik kommt bei derartigen Begebenheiten ins Schleudern. Und damit auch die konventionelle
Wissenschaft mit ihrer rein rationalen Denkweise, dank der alles logisch erklär- und als
Folge davon reproduzierbar wird. Alternative Wasserforscher lehnen deshalb das
vereinfachende H2O-Denken ab.
Auf der Suche nach Erklärungen für das Unlogische im Wasser sind sie zu anderen
Erkenntnissen gekommen: Sie gehen davon aus, daß die Bindungen zwischen den Wasserstoff-
und Sauerstoffatomen im Wasser sehr instabil sind. Dadurch befindet sich das Wasser in
ständiger Veränderung und beginnt dank seinem ausserordentlichen Lösungsvermögen alle
anderen Stoffe, mit denen es in Kontakt kommt, zu lösen. Einzelne Wassermoleküle
verbinden sich immer wieder von neuem mit anderen zu langen Ketten oder Netzen, die in der
Fachsprache auch Cluster genannt werden. Zwischen den positiv gepolten Bereichen um die
Wasserstoffatome und den negativ gepolten Zonen um die Sauerstoffatome wirken feinste
elektromagnetische Kräfte und bilden sogenannte Wasserstoffbrücken. Diese verändern
sich je nach Temperatur, Druck, Lichteinfall, Klang oder anderen energetischen Einflüssen
ständig. Im Prinzip geht es im Wasser zu und her wie auf der Tanzfläche einer
bevölkerten Diskothek. Männlein und Weiblein kommen und gehen in die sich dauernd
bewegende Menge - und bilden immer wieder von Neuem einen vernetzten Bewegunskörper, der
dadurch einem steten Wandel unterliegt.
Wasserforscher gehen davon aus, daß Cluster die Fähigkeit haben, Informationen zu
transportieren. Aus der Sicht des Physikers Karl S. Trincher sind die biomagnetischen
Eigenschaften dieser Informationsstrukturen bei 37,5 Grad Celsius am idealsten. Das
menschliche Körperwasser eignet sich also besonders gut für die Übertragung von
gespeicherten Informationen. Unter diesem Blickwinkel wird plötzlich klar, wieso sich
Leute unter bestimmten Umständen an Begebenheiten aus ihrer Kleinkind- oder gar
Pränatalzeit erinnern können - wie das in heilpraktischen und körpertherapeutischen
Praxen immer wieder erlebt werden kann. Die Erinnerung steckt dabei nicht im Intellekt,
sondern im Wasserkörper, der sich zu zirka 60 Prozent in den Zellen, zu 30 Prozent
zwischen den Zellen und zu 10 Prozent in den Blutgefäßen befindet.
Die Kraft der Resonanzwellen
Dank der starken Veränderlichkeit in der Molekülstruktur bindet das Wasser mit Hilfe der
Wasserstoffbrücken andere Substanzen und löst sie auf. Ein derartiges Verhalten ist in
keiner anderen Flüssigkeit zu finden. Das Wasser ist also aus chemischer Sicht ein
«Alien». In seinem Innern wirken elektrodynamische Kräfte, die ein sich ständig
wandelndes elektromagnetisches Feld erzeugen - und nicht etwa elektrostatische, etwas
Fixes festhaltende. Allerdings kommunizieren zwei Moleküle nur miteinander, wenn sie auf
die gleiche Frequenz eingestellt und folglich resonant sind. Trifft dies ein, entsteht die
Grundlage für ein erstaunliches Netz des Informationsaustausches.
Auf der Erinnerungsfähigkeit des Wassers bauen an der Natur orientierte Heilsysteme wie
Homöopathie, Phytotherapie, die Lehre der Blütenessenzen oder verschiedene Formen der
Körperpsychotherapie sowie der Energie- und Körperarbeit auf. Dank der Resonanz - durch
die gleiche Wellenlänge und Frequenz - kann die Wirkung jeder natürlichen Schwingung
angeregt und verstärkt werden. Enrico Caruso demonstrierte dieses Phänomen seinen
Gästen oft damit, dass er ein Kristallglas zum Bersten brachte, inder er das hohe C
anstimmte.
Sichtbar gemacht werden kann das Resonanzverhalten des Wassers auch dadurch, daß eine
Schale Wasser auf einen Lautsprecher gestellt wird, aus dem Musik ertönt. Auf der
Wasseroberfläche wird ein regelmäßiges Wellenmuster erscheinen, denn das Wasser geht in
Resonanz mit den Schallwellen. Ändert sich die Musik, ändern sich auch die Wellenmuster.
Bereits äußerst subtile Einflüsse können zu einem Wechsel des Bildes führen. Das
Wasser reagiert sofort mit einer Veränderung seiner Molekülverbindungen.
Schlüssel für Gesundheit und Wohlbefinden
Weil der Mensch ein Wasserwesen ist, sind die Phänomene des Wassers für sein
Wohlbefinden und seine Gesundheit zentral. Es ist deshalb nicht erstaunlich, wenn viele
Ideen und Heilformen der Komplementärmedizin auf der geheimnisvollen Dynamik und Energie
des Wassers aufbauen. Viel erstaunlicher und eigentlich unlogisch ist (was letztlich dem
eigenen Glaubensprinzip widerspricht) die Tatsache, daß sich die Schulmedizin der Kraft
des Wassers so lange entzogen hat. Sie hat sich an sturen, exakt berechenbaren
Erklärungen auf der Grundlage einer vereinfachenden Sichtweise orientiert und dabei
vergessen, wie sehr gerade das Unberechenbare in komplexen Zusammenhängen oft die
Hauptrolle spielt.
Wer das Wasser in seiner Vielschichtigkeit zu verstehen beginnt, verlässt diese Ebene -
und findet dadurch gleichzeitig Zugang zu einer neuen Ethik des Lebens. Wasser kann als
ideales Gleichnis fürs Leben dienen, denn es zeigt uns exemplarisch, wie vielschichtig,
geheimnisvoll und komplex Leben an sich ist: Auch wir brauchen Bewegung, den Fluß, das
Dynamische, gleichzeitig aber auch die Langsamkeit, die Weile, die Selbstregulation des
inneren Rhythmus und den Kontakt zur Natur, um Spannung und Lebenskraft zu erhalten.
Wasser ist auch ein Idealbeispiel für die Notwendigkeit eines system- und
prozeßorientierten Denkens - und kann deshalb als Schlüssel auf der Suche nach einem
neuen gesellschaftlichen Paradigma fürs dritte Jahrtausend gesehen werden.
Die Heilkraft des Wassers
Wie vielseitig die Heilkraft des Wassers genutzt werden kann, zeigt eine kurze Tour
dHorizon über die Landkarte ganzheitsmedizinischer Behandlungsarten. Paracelsus
schwor bei nahezu allen Leiden auf Bäder in körperwarmem Wasser, um den Menschen wieder
in Resonanz mit seiner Grundstruktur zu bringen. Spezielle Wassertrinkkuren sollen dazu
beitragen, den möglicherweise gestockten Fluß des Wassers in jeder Körperzelle wieder
in Bewegung zu bringen.
Der amerikanisch-iranische Arzt Farid Batmanghelidj geht sogar davon aus, dass jedes
Symptom und jede Krankheit eine Folge von Dehydrierung im Körper ist. Er empfiehlt
deshalb extensives Trinken von Wasser zur Eliminierung von auftauchenden Schmerzen und
anderen Störfaktoren - denn das Wasser durchspült die Organe und reinigt Zellen und
Bindegewebe. Vor allem degenerative Krankheiten wie Asthma, Allergien, Rheuma, Migräne,
Rückenschmerzen Depressionen, Krebs oder sogar Aids sind für Batmanghelidj
Folgeerscheinungen von länger chronisch dehydrierten Körpersystemen. Medikamente
blockieren für ihn die Wirkung der verbliebenen internen Wasserversorgung zusätzlich und
erhöhen so die Problematik noch. Nur das stetige Zuführen von Wasser könne das
Krisenmanagement des eigenen Körpers aktiv werden lassen, behauptet der eigenwillige
Wasserdoktor, der zu seinem einfachen Rezept auch Zahlen liefert: Mehr als 3000 Patienten
mit Magengeschwüren behandelte er im Laufe der Jahre erfolgreich mit Wasser.
Samuel Hahnemann verdünnte seine Natursubstanzen mit Wasser und fand über das
anschliessende Verschütteln zum Geheimnis der Homöopathie. Mit jeder Verdünnung kam es
im geschüttelten Zustand zu einer noch größeren Heilwirkung. Hahnemann sprach deshalb
von einer Potenzierung der Heilkraft. Die clusterartigen Strukturen erlauben dem Wasser
die Informationen der benützten Pflanze weiterzutragen. Das alleine erklärt aber noch
nicht die Potenzierung.
Die Erklärung dafür könnte bei der Verwirbelungstheorie von Viktor Schauberger liegen.
Gemäß dieser erzeugt das Schütteln jene Verwirbelung, dank der das besonders
energiereiche Sogprinzip mit seinen ungeahnten Heilkräften aktiviert wird. Welche
scheinbare Wunderkraft im Sogprinzip steckt, hatte der österreichische Förster beim
Beobachten von Forellen erkannt, die es in der freien Natur schaffen, entgegen allen
logischen und Gravitations-Gesetzen einen Wasserfall hochzusteigen.
Jahrelange Naturstudien hatten bei Schauberger die Überzeugung wachsen lassen, daß es
als Gegenpol zur nach unten ziehenden Schwerkraft auch noch eine Steigkraft gibt. Er
nannte sie Levitationskraft oder auch das Prinzip der Implosion. Eine starke Verwirbelung
des Wassers, wie sie bei Wasserfällen auf natürliche Weise erzeugt wird, führte für
ihn zu einer enorm starken Sog-Energie, die um ein vielfaches stärker ist als die Energie
aus dem von der Gesellschaft geförderten Explosions- und Druckprinzip, auf dem unter
anderem der Bau von Energieerzeugern wie Auto- und Flugzeugmotoren oder Kraftwerken
beruht.
Gesundes Wasser nach verschiedenen Prinzipien
Heute wird levitiertes Wasser mit Geräten des Hamburger Physikers und Wasserforschers
Wilfried Hacheney erzeugt. Das energiereiche Wasser überträgt seine Schwingung beim
Trinken in den Körper des Menschen und stärkt den Organismus von innen her. Die dank der
Levitation aktivierten Kräfte werden über die Lymphen vom Stoffwechsel übernommen.
Hacheney konnte nachweisen, daß die Qualität von getrunkenem Wasser eine direkte
Auswirkung auf das Blut hat und die Gefahr einer Arterienverkalkung oder einer
Lymphstauung reduzieren kann. Die Prävention von Herzproblemen beginnt somit beim
Gebrauch von gesundem Wasser.
Ebenfalls im Labor nachgewiesen wurde die Auswirkung von biodynamisch aktiviertem Wasser
aus dem Hause eines anderen großen österreichischen Schamanen. Das mit Johann Granders
Magnetgeräten belebte Wasser wies unter dem Mikroskop nur wenige Bakterien auf - und die
lagen in Form einer Einrollbewegung da, wie sie für die innere Dynamik des Wassers
typisch ist. Bei genauem Hinsehen konnte gar die Gestalt eines Embryo wahrgenommen werden.
Normales Leitungswasser zeigte im Vergleich ein Durcheinander von riesigen
Bakterienkolonien.
Eindrücklich sind auch die Erfolge der Wasserbelebung nach dem Prinzip von Roland
Plocher: Ganze Teiche und kleinere Seen, die durch die Wasserverschmutzung zu stinkenden
Kloaken geworden waren, wurden innert kurzer Zeit wieder sauber. Plocher gelang es
vielfach, die von ihm auf Alufolien gespeicherte biodynamische Information von Quellwasser
auf stehende Gewässer zu übertragen und diese dadurch wieder zu beleben.
Die Spiraldynamik im Körper
Das Schüttelprinzip und die dadurch potenzierte Heilkraft finden wir bei genauerem
Hinsehen auch bei Körperbehandlungen nach Milton Trager. Der britische Arzt Edward Bach
stützte sich bei seiner Arbeit mit Blütenessenzen wie Hahnemann stark auf die
Möglichkeiten der Informationsübertragung durch Wasser. Das Gedächtnis der Flüssigkeit
speichert auch im Bachschen Ansatz die Informationen, die ein Heilpotential in sich trägt
- und gibt sie an das Wasserwesen Mensch weiter.
In der cranio-sacralen Behandlungsmethode wird über den Kontakt mit der cerebrospinalen
Flüssigkeit die Spiraldynamik im Körperhaushalt geweckt - und damit die wassertypische
Einrollbewegung, wie sie in Wellen, Strudeln, auf Bildern von draußen im Kosmos oder im
eigenen Abwaschbecken wahrgenommen werden kann. Oft berichten Patienten nach einer
cranio-sacralen Behandlung davon, daß sie das Gefühl hatten, innerlich eine enge
Paßstraße hochgefahren zu sein. Andere nehmen den Sog einer Spirale in sich wahr. Im
ayurvedischen Denken gilt die Cerebrospinalflüssigkeit als Hüterin des Friedens, weil
durch sie auf einer subtilen Ebene die Sinne reingewaschen werden und das innere Wesen
dadurch Ruhe und Befriedigung findet. Genau diesen Zustand beschreiben Klienten nach
cranio-sacralen Behandlungen häufig.
Auf ähnliche Weise wirken auch Bioresonanz- oder Polarity-Therapie. Die Konzentration
erfolgt bei ihnen nicht auf eine spezielle Form von Körperflüssigkeit, sondern auf den
gesamten Körperhaushalt und sein elektromagnetisches Feld. Im ayurvedischen
Sprachgebrauch werden bei diesen Therapien gezielt auch die vier übrigen Wassertypen im
Körper behandelt. Sie haben gemäß alter indischer Lehre in den Verdauungsorganen, im
Brustkorb, im Gaumenbereich und in den Gelenken ihre Zentren und gelten als Hüter der
Feuchtigkeit, der Liebe, der Achtung und der Geduld. Beim Kneippen oder auch in der Sauna
werden beide Temperaturpole aktiviert, was zu einer gesunden Spannung im Körper führt.
Kaltes Wasser hat in sich eine stärkere Oberflächenspannung als warmes und der Körper
tritt damit in Resonanz; nach einem kalten Guß, einem kalten Fußbad oder erst recht
einem Eisbad fühlt mensch sich so frisch wie das kalte Wasser. Im Qi Gong oder im Tai Chi
wird der Kontakt zum eigenen inneren Energiefluß gesucht.
Kommissar Wasser und das Beispiel der Kinder
Wasser hat auf der physischen wie seelischen Ebene viel mit Berührung zu tun. Berührung
aktiviert die Gefühle und bringt uns direkt ins Wasserelement. Wenn wir berührt sind,
kommen uns die Tränen. Liebevolle körperliche Berührung richtet sich direkt auf die
Wasserzentrale des Menschen aus, die ihren Sitz im limbischen System unseres Hirns hat.
Wer mit seinen Gefühlen in gutem Kontakt ist, hat dorthin einen guten Draht.
Vorbilder sind hierzu meist unbeschwert und gefühlvoll «herzig» auftretende Kinder, die
voll und ganz in Einklang mit ihrem inneren Rhythmus sind und sich - in Anlehnung an
Laotse - das eigene Strombett des Lebens schaffen und dabei mit dem Ursprünglichen
verbunden sind. Wenigstens so lange, bis ihnen das von der Erwachsenenwelt abgewöhnt
wird. Kleine Kinder sind deshalb oft ein ideales Umfeld für kopflastige Erwachsene, die
sich wieder der Wasserwelt im eigenen Körper annähern wollen. Kinder werden dann zu
Lehrern, Erwachsene zu Schülern - ein Paradoxum, doch das entspricht ja ganz der Welt des
Wassers. Der Schweizer Filmemacher Fredi M. Murer hat genau diese Thematik in den
Mittelpunkt seines Filmes «Vollmond» gestellt. Erwachsene werden ultimativ dazu
aufgefordert, wieder die Werte ihrer Kinder zu leben, ansonsten wollen diese nicht zu
ihnen zurückkehren. Ein Kommissar nimmt sich dem Fall an, sein Name ist Wasser. Nomen ist
bei ihm Omen und er schwingt sich auf den Rhythmus der Kinder ein - und entdeckt dabei
seinen eigenen, im Laufe des Lebens vergessenen. Kommissar Wasser wird zum Kämpfer für
eine kinderfreundliche Welt. Murer hat mit «Vollmond» nicht nur einen unterhaltenden
Spielfilm, sondern gleichzeitig auch einen Lehrfilm dafür geschaffen, wie das Prinzip
Wasser im Alltag gelebt werden kann. Für limbisch Verbundene müßte er zu einem Kultfilm
werden. Wer das Wasser nachher nicht versteht, ist selber schuld.
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Die Bedeutung des Wassers und dessen Qualität
im menschlichen Organismus |
Von Dr. med. Antonius M. Schmid
Unser menschlicher Säugetier-Organismus besteht im mittleren Lebensalter zu 70 % aus
Wasser. Im Säuglingsalter liegt dieser Wasseranteil bei ca. 80 % und im Greisenalter bei
ca. 60 %. Anhand dieser Größenverhältnisse wird verständlich, wie wichtig Wasser für
unseren Organismus ist.
Die Verteilung von festen und flüssigen Bestandteilen unseres Körpers zeigt sich auch
auf unserem Mutterplaneten Erde. Hier wird etwa 3/4 von Wasser bedeckt und das letzte 1/4
ist festes Land.
Untersuchen wir die Pflanzen, so finden wir unterschiedliche Wassergehalte, die von etwa
20 % bis nahezu 100 % reichen.
Bei den Steinen und Metallen beträgt der Wassergehalt nur Promille bis zu wenigen
Prozent. Aber auch sie sind nie 100 Prozent wasserfrei.
Interessant ist die Wasserverteilung im menschlichen Körper. Das wasserreichste Organ ist
sozusagen das Blut. Als nächstes folgt jedoch das Gehirn, was vielleicht überraschen
mag, aber in seiner Bedeutung genau in das Gesamtbild des »Menschen im Kosmos« paßt.
Vom Herzen weiß beinahe jeder, daß es der Sonne zugeordnet ist. Vom Gehirn erwartet man
jedoch nicht sofort, daß es dem Mond zugeordnet ist. Unser schlaues Gehirn, ein Organ,
das nur den Geist widerspiegelt wie der Mond das Licht der Sonne? 
Manchmal stellt sich einem das bisherige Weltbild auf den Kopf, wenn man Welt und Kosmos
samt ihren Erscheinungen einmal etwas anders und umfassender betrachtet.
Mond und Wasser haben vieles gemeinsam bzw. haben eine Affinität, was wir von Ebbe und
Flut oder vom Steigen der Säfte in den Pflanzen bei zunehmendem Mond her kennen. Doch
auch andere Phänomene, wie der schlechte Schlaf bei Vollmond oder gar Mondsüchtigkeit
oder Schlafwandeln lassen uns über diese Zusammenhänge anders denken, wenn wir den
relativ hohen Wassergehalt des Gehirns und seine Zuordnung zum Mondprinzip betrachten.
Doch zurück zum Wasser in unserem Körper. Über das Körperwasser im Inneren der Zelle
wie außerhalb der Zelle laufen praktisch alle Lebensvorgänge. Wasserdient als
Wärmeleitung, als Transportmittel, als Lösungsmittel, als Puffersystem, als Ausgleich
für den Wärmehaushalt, als Füllstoff und Polsterung und nicht zuletzt als
Reinigungsvehikel.
Letztere Bedeutung des Wassers möchte ich etwas eingehender besprechen. Pro Tag werden in
unseren Nieren etwa 180 l Flüssigkeit ausgeschieden, filtriert und bis auf ca. 2 l wieder
resorbiert. Bei diesem Vorgang werden lebenswichtige Stoffe wie Eiweiße und verschiedene
Mineralien rückresorbiert, andere Stoffe dagegen ausgeschieden. Die ausgeschiedenen
Stoffe nennt man harnpflichtige Substanzen. Diese bestehen aus verschiedenen Salzen,
Harnsäure und anderen Säuren,Schwermetallen und Abbauprodukten des Stoffwechsels. Wenn
unsere Nieren diese Reinigungsarbeit nicht mehr bewältigen können, kommt es allmählich
zu einer schleichenden Vergiftung des Körpers mit Abgeschlagenheit, Müdigkeit und
Lustlosigkeit, Konzentrationsstörungen, hohem Blutdruck und dergleichen.
Schreitet dieser Prozeß fort, kommt es zur Vergiftung des gesamten Körpers, der
sogenannten Urämie. Wenn hier nicht sofort eine künstliche Klärung bzw. Reinigung des
Blutes über die Dialyse erfolgt oder eine Nierentransplantation, so erfolgt der Tod des
betreffenden Menschen. Es ist aber gerade die Belastung der Nahrung mit Schwermetallen
oder die extra Zufuhr von Salzen über Nahrung und Getränke, welche die Niere belastet
und im Laufe der Zeit die feinen Nierenkanälchen sozusagen verstopft. Folglich sinkt die
Ausscheidungsrate des Organes, und der Organismus wird übermineralisiert.
Folge der Übermineralisierung ist jedoch ein Anstieg des ph-Wertes im Blut und ein Abfall
des rho-Wertes, also eine Verringerung des Widerstandswertes. Dies ist ein Milieu im
Organismus, welches gefährliche Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose mit Verkalkung) und
auch Krebs erzeugen kann bzw. bei diesen Erkrankungen gefunden wird.
Gerade die Überladung des Organismus mit anorganischen Mineralsalzen ist einer der
Hauptfaktoren für den Alterungsprozeß.
Es ist immer wieder erstaunlich, daß sogar in Medizinerkreisen Mineral gleich Mineral
ist, obwohl es hier aus biologischer Sicht äußerst gravierende Unterschiede gibt.
Anorganische Mineralsalze sind für unseren Organismus praktisch nicht verwertbar, sie
sind sogar eine Belastung. Sie lagern sich nämlich z.B. an Cholesterinkristalle an und
bilden dann in den Gefäßen fleckweise Verhärtungen und Verengungen, genannt
arteriosklerotische Plaques.
Wie bereits erwähnt, führen sie auch im Laufe der Zeit zu Funktionseinschränkungen der
Nieren. Sie kennen diesen Effekt ja auch von den Wasserleitungen, die verkalken, wenn zu
viel Calcium im Wasser enthalten ist.
Für unseren Organismus sind nur solche Mineralien verwertbar, die an organische Stoffe
wie zum Beispiel Aminosäuren gebunden sind. Die pharmazeutische Industrie hat diese
Probleme seit Längerer Zeit berücksichtigt und bindet die Mineralien an organische
Stoffe wie Citrat, Gluconat, Orotat usw. Dadurch kann die sogenannte Bioverfügbarkeit der
Mineralien wesentlich gesteigert werden. Bioverfügbarkeit besagt, daß ein zugeführter
Stoff auch ins Gewebe eingebaut wird bzw. im Organismus nachgewiesen werden kann.
Der stetig zunehmende Konsum von Mineralwässern in den letzten Jahren korreliert mit
einer Zunahme der Krankheiten des Gefäßsystems mit Konsequenzen wie
Durchblutungsstörungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen. Unser allgemeiner Drang nach
mehr Materie, also nach dem Materiellen, zeigt sowohl in unserem Organismus als auch in
unserer sogenannten Umwelt seine Wirkung. Das Zuviel der Nahrung und an Mineralien
verstopft unsere körperlichen Verkehrswege, das sind unsere Blutgefäße, ebenso wie das
Zuviel an Autos unsere Straßen verstopft.
In beiden Fällen entsteht Stau, und wo Stau ist, dort ist der Fluß des Lebens
unterbrochen, und es kommt zum Infarkt. Man spricht ja auch vom Verkehrsinfarkt im
anlehnenden Vergleich an den Herzinfarkt.
Es ist schon eine interessante Beobachtung im Leben, daß das »immer mehr, immer weiter,
höher und schneller« zum Gegenteil hinführt, nämlich zur Verlangsamung, zum Stau.
Wir müssen uns hier wieder besinnen auf jahrtausendalte Lebensweisheiten. Laotse, der
große Weise Chinas, sagte einmal:
"In der Minderung liegt die Mehrung!"
Diese Aussage gilt gerade auch für die Qualität unseres Trinkwassers. Daß im
Trinkwasser keine Schwermetalle, Insektizide, Pestizide, Herbizide, Viren, Bakterien.
Chlor, Nitrat und andere Chemikalien enthalten sein sollen, ist für jeden einsichtig.
Daß unser Trinkwasser aber auch wenig Mineralien, also wenig Salze enthalten soll, das
löst bei manchen Menschen und auch Medizinern Ängste aus. Die Mineralien im Wasser
liegen fast ausschließlich in anorganischer Form vor und sind somit für den
Mineralhaushalt des Körpers nicht zu gebrauchen. Unser Körper kann Mineralien nur in
organisch gebundener Form aufnehmen. In dieser Form sind sie in jeder Pflanze, in Obst,
Gemüse, Milchprodukten und auch in tierischen Produkten enthalten. Wasjedoch aus
technischen, genußartigen und Gründen der Haltbarkeit den Nahrungsmitteln an Salzen
zugesetzt wird, ist anorganischer Natur und somit wieder belastend, wenn eine bestimmte
Menge überschritten wird.
Am besten wird unser Mineralbedarf über möglichst unbehandelte, nicht erhitzte Gemüse,
Salate, Obst und Milchprodukte gedeckt.
Unser Trinkwasser ist in erster Linie ein Lösungs- und Reinigungsmittel. Gutes
Trinkwasser sollte einen ph-Wert von 6,7 - 6,9 haben und einen rho-Wert von mindestens
6000 Ohm.
Letzterer Wert, genannt Widerstandswert, liegt bei herkömmlichem Leitungs- oder
Trinkwasser meist zwischen 1500 und 2500 Ohm und ist somit viel zu niedrig bzw. der Gehalt
an Mineralien bzw. stromleitenden Elektrolyten ist zu hoch.

Je höher der Ohm-Wert, um so besser ist der Reinigungswert des Wassers. Je niedriger der
Ohm-Wert ist, um so weniger Reinigungseffekt hat das Wasser auf unseren Organismus.
Interessant ist z.B., daß bei Bluteindickungen mit der Folge von Thrombosen und auch bei
Herzinfarkten, Schlaganfall, dem sogenannten Aids und Krebs der Widerstandswert im Blut
stark abfällt, weil zu viele Mineralien im Blut sind.
Bei der Häufigkeit dieser Erkrankungen in den zivilisierten Ländern ist die Verwendung
von mineralarmen, hochohmigem Wasser geradezu eine Notwendigkeit.
Nur mineralarmes Wasser ist in der Lage, den Körper von überschüssigen, abgelagerten
Mineralien zu befreien und ihm im wahrsten Sinne des Wortes wieder Luft zu verschaffen.
Wer Angst um seine Mineralien hat und eine Knochenentkalkung befürchtet, weil
mineralarmes Trinkwasser den Kalk aus seinem Körper ziehen könnte, kann diese getrost
beiseite lassen. Organisch gebundene Mineralien können durch mineralarmes Wasser
keinesfalls aus dem Körper gelöst werden. Was aus dem Körper gelöst werden kann, das
sind anorganische Mineralien, die sozusagen als Müll überall im Körper abgelagert sind.
Diese Notmüllkippen des Körpers zu beseitigen, ist ein Beitrag zu einer verbesserten
Leistungsfähigkeit des Organismus und daher zu einer besseren Gesundheit.
Prof. L. C. Vincent vom anthropologischen Institut der Universität von Paris hat in
13jähriger Forschungsarbeit nachgewiesen, daß der Gesundheitszustand von Versuchstieren
wesentlich besser ist und diese länger leben, wenn sie als Getränk hochohmiges also
mineralarmes Wasser erhalten. Bekommen sie jedoch normales Wasser oder mineralreiches
Wasser, so leiden sie häufiger unter Gesundheitsstörungen und sterben auch früher.
Wasser ist ein Element, das sehr viel mit Gefühlen zu tun hat. Hier brauchen wir nur an
das Weinen zu denken oder große Freude. Beides bringt unser Wasser zum Fließen, über
die Tränen - und dies wirkt reinigend.
In unserer Welt des Rationalen, des Erfolgs, der Männlichkeit und des harten
Konkurrenzkampfes werden Gefühle kaum mehr gezeigt. Sie sind aber dennoch da, nämlich
unterdrückt. Unser Gefühlsleben ist dadurch weitestgehend verschmutzt, weil es sich
über Emotionen positiver oder negativer Art nicht mehr reinigen kann.
Da wir aber ein untrennbarer Teil der Erde sind, sind auch die vergleichbaren
Erscheinungen der Erde verschmutzt, nämlich Regen, Flüsse, Seen und zunehmend auch die
Meere.
Vor diesem vergleichenden Beispiel ist ein Experiment sehr interessant und
aufschlußreich:
Legt man an normales Trink- oder Leitungswasser eine elektrische Spannung (also Streß)
an, so färbt sich nach einiger Zeit das bisherige klare Wasser in Richtung gelbe bis
bräunliche Brühe. Leitet man die gleiche Spannung durch hochohmiges Wasser, so bleibt
dieses klar, weil keine »unterdrückten Ballaststoffe« (Gefühle) in Form von
überschüssigen Mineralien - sprich materieller Ballast - in ihm enthalten ist.
Als Reinigungshilfe für unseren Körper und damit auch für unsere Seele kann der
Gebrauch von hochohmigem Umkehr- Osmosewasser angesehen werden, falls wir unseren
Wasserbedarf nicht über wasserreiche Nahrung decken können und wollen. Einhellig wird
die Umkehr- Osmose als die optimale Reinigungsmethode anerkannt und empfohlen, denn weder
Filterung durch Aktivkohle (zu starke Keimanreicherung) noch Destillierung (erzeugt
»totes« Wasser) noch Behandlung durch Ionenaustauscher (Salzanreicherung) zeigen
befriedigende Ergebnisse.
Vielleicht wird über wirklich sauberes Wasser auch unser Gehirn gereinigt, das ja einen
auffälligen Bezug zum Element Wasser hat, was ich eingangs ja darzustellen versuchte. Ist
dies erreicht, so kann unser Denken wieder klarer werden wie kristallklares Wasser, und
unsere Aktivitäten auf diesem Planeten fügen sich wieder harmonischer in den
Naturhaushalt ein, statt ihn zunehmend zu stören und zu zerstören. |
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